Schuldnerberatungen in Mahrzahn Hellersdorf (Berlin)

In Mahrzahn Hellersdorf gibt es eine Schuldnerberatungsstelle in der Datenbank von Schuldnerberatungen.org.

Julateg Finsolv Marzahn Hellersdorf e.V.

Ernst-Bloch-Strasse 43
12619 Mahrzahn Hellersdorf

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Schuldnerberatungen für den östlichen Berliner Bezirk Hellersdorf

Vor einiger Zeit ist der Bezirk Hellersdorf mit dem Bezirk Marzahn zusammengelegt worden. Schuldnerberatungen, öffentliche wie private, gibt es nicht besonders viele. Marzahn-Hellersdorf ist ein sehr kinderreicher Bezirk. Gleichzeitig ist das Durchschnittseinkommen in dieser Gegend geringer als in anderen Berliner Bezirken. Besonders im Bereich „Hilfen zur Erziehung“ entstehen dadurch viele Mehrausgaben für das Bundesland Berlin. Das führt dazu, dass der Bezirk Hellersdorf-Marzahn trotz schwarzer Zahlen in den letzten Jahren immer noch viele Altschulden zu bewältigen hat. Aber nicht nur der Bezirk, auch seine Bewohner haben Schulden. Oftmals kann aufgrund der angespannten finanziellen Lage nicht genug Geld in öffentliche Schuldnerberatungsstellen investiert werden. Das führt wiederum dazu, dass es zu wenig Schuldnerberater gibt, um den Beratungsbedarf bei Schuldnern zu decken. Außerdem werden gewisse Personengruppen von öffentlichen Schuldnerberatungen gar nicht erst aufgenommen. Wer allerdings Miet- oder Energieschulden hat, der wird bei der öffentlichen Beratung bevorzugt behandelt. Vorsicht vor unseriösen Beratungsstellen: Reißerische Werbung, horrende Kosten und undurchsichtige Kostenstrukturen sind häufig ein schlechtes Zeichen. Versuchen Sie immer, solche Beratungsstellen zu meiden. Lassen Sie sich vorher genau den Ablauf der Beratung und der weiteren Vorgehensweise erklären und bestehen Sie darauf, im Vorhinein genau zu erfahren, wie viel der Service kosten wird. So können Sie böse Überraschungen vermeiden. Die Bewohner des Bezirks Marzahn-Hellersdorf schuden dem Bezirk einiges, nämlich insgesamt 11 Millionen Euro. Vor allem geht es um offene Rechnungen aus Kinderbetreuungseinrichtungen und aus Geschäftsbeziehungen zwischen Gewerbeunternehmen und dem Bezirk. Aber auch vernachlässigte Unterhaltszahlungen von Vätern, die der Bezirk Marzahn oftmals vorschießen muss, verursachen hohe Kosten. Hinzu kommen nicht lokal begrenzte Probleme, wie Ratenkäufe und Kredite, die am Ende nicht getilgt werden können. Alles in allem besteht in Marzahn-Hellersdorf eine angespannte finanzielle Lage. Um die Schulden einzutreiben, werden jetzt Privatunternehmen vor allem aus dem Inkassobereich engagiert. Oftmals können jedoch selbst diese Unternehmen kein Geld mehr von den Schuldnern eintreiben, weil die einfach kein Geld mehr haben. Die Schuldner haben oftmals schon den Überblick über ihre Schulden verloren. Der Schritt, sich von einer professionellen Schuldnerberatung helfen zu lassen, wird oftmals zu spät gemacht. Auch der Bezirk ist nicht schuldenfrei: Mittlerweile schreiben fast alle Berliner Bezirke schwarze Zahlen. So auch Marzahn-Hellersdorf. Nach Ansicht der Bundesebene ist das aber nicht genug: 3,4 Millionen Euro Schulden sollten abgebaut werden, aber tatsächlich sanken sie nur um eine halbe Million. Es besteht also noch viel Handlungsbedarf. Und bis der Schuldenberg nicht abgetragen ist, wird die Sparpolitik weiterhin verfolgt werden. Als einer der führenden Industrie- und Gesundheitsstandorte in Berlin dürfte es dem Bezirk bald gelingen, die Schulden komplett abzubauen. Für zusätzliche Einnahmen sorgen touristische Angebote wie beispielsweise die Gärten der Welt. Um den Bewohnern des Bezirks aus den Schulden zu helfen, gibt es zahlreiche Schuldnerberatungsstellen. Diese können in private und öffentliche eingeteilt werden.

 

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