Was tun, wenn sich ein Inkassounternehmen meldet?

Inkasso, was ist das?

Ganz allgemein bedeutet Inkasso den Einzug von Forderungen, also Schulden. Wenn ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen trotz Mahnung nicht erfüllt, entsteht ein Inkassofall. Oft geben Unternehmen die Einforderung von Schulden an Inkassounternehmen weiter, die sich zum Beispiel im Namen des Unternehmens darum kümmern. Die andere Möglichkeit besteht darin, dass die Schulden an das Inkassounternehmen verkauft werden und das Inkassounternehmen in eigenem Namen die Forderungen eintreibt. Durch das Inkassounternehmen wird eine schriftliche Mahnung an den Schuldner gestellt. Werden die Zahlungen weiterhin nicht geleistet, können gerichtliche Mahn- und Vollstreckungsbescheide veranlasst werden. Jeder dieser Schritte erhöht die Kosten. Des Weiteren kann eine Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher beantragt werden. Können hierdurch die Schulden nicht beglichen werden, kann im nächsten Schritt Eigentum gepfändet werden. Um in Deutschland ein Inkassounternehmen zu betreiben, wird eine behördliche Erlaubnis nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz benötigt. (mehr …)

Schulden vermeiden: Tipps für Jugendliche und junge Erwachsene

Die Situation

Der jährlich erscheinende Schuldneratlas der Auskunftei Creditreform offenbart einen gefährlichen Trend. Immer mehr Jugendliche verschulden sich. Jeder Achte zwischen 18 und 20 Jahren kann seine Ausgaben nicht decken und tappt in die Schuldenfalle. Aber auch unter den jungen Erwachsenen, den 20- bis 29-Jährigen, ist die Zahl der Schuldner um 60 Prozent gestiegen. (mehr …)

Privatinsolvenz für Angestellte – wie geht der Arbeitgeber damit um

Privatinsolvenz scheint für viele in weiter Ferne zu sein. Doch es kann schneller dazu kommen als gedacht. Auch ohne plötzliche Arbeitslosigkeit, welche einer der Hauptgründe für hohe Schulden ist. Viele Angestellte, die in die Privatinsolvenzen gehen müssen, beziehen ein vergleichbar hohes Gehalt. Dieses reicht jedoch oftmals nicht mehr aus, wenn es zu Scheidungen, Unfällen oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen kommt. Die regelmäßig zu leistenden Ausgaben sind dann schon so hoch, dass hinzukommende Ausgaben die komplette finanzielle Planung über den Haufen werfen. Für einen Angestellten ist das dann finanziell aber auch persönlich eine besonders schwierige Situation. Ebenso schwierig kann die Situation für den Arbeitgeber werden. Denn meist leiden unter den persönlichen finanziellen Problemen eines Arbeitnehmers auch seine Arbeitsleistungen. Zudem bedeutet die Privatinsolvenz eines Angestellten auch einen erhöhten Verwaltungsaufwand bei den Gehaltszahlungen. Diese müssen nämlich ab diesem Punkt anders geleistet werden. (mehr …)

Schuldnerberatung Berlin Jobs

Aktuell suchen wir für die Schuldnerberatung Berlin – Krüger & Müller UG einen Schuldnerberater/ eine Schuldnerberaterin für unsere Beratungsstelle am Mehringdamm 42. Wir sind ein junges, engagiertes Team und stets auf der Suche nach Verstärkung im Beratungsbereich. (mehr …)

Insolvenzrechtsreform – vor allem Stärkung der Gläubiger- und Insolvenzverwalterrechte

Auf den ersten Blick wirkt die zweite Stufe der Insolvenzrechtsreform wie eine Verbesserung der Situation für die Schuldner. Denn von nun an können Sie schon nach 3 oder 5 Jahren ihre Schulden loswerden. So einfach ist es jedoch leider nicht. Denn wenn man genau hinschaut, sieht man, dass im Endeffekt vor allem die Gläubiger- und Insolvenzverwalterrechte gestärkt wurden. Es wird nun deutlich einfacher, an pfändbare Masse heranzukommen. Und das auch bis zu 3 Monate rückwirkend. Realistisch sind eher Zeiten von bis zu 10 Jahren, bis die Schuldenfreiheit tatsächlich erreicht ist. Hinzu kommt, dass immer mehr Schuldenarten von der Restschuldbefreiung ausgenommen werden. Ab dem 01.07.2014 tritt die neue Insolvenzrechtsreform in Kraft. Es ist zu erwarten, dass die Gerichte durch die vielen Anträge, welche noch vor der Reform gestellt wurden, stark überlastet sind. Hinzu kommen die vielen Änderungen und der wahrscheinlich große Anlauf auf Insolvenzen mit der vermeintlichen Chance, schon nach 3 Jahren schuldenfrei zu sein. Die Neuerungen der zweiten Stufe der Reform betreffen größtenteils das Verbraucherinsolvenzverfahren. (mehr …)

In Deutschland werden wieder mehr Schulden gemacht

Die Auskunft der Schufa hat laut Fokus eine Jahresbilanz für 2013 aufgestellt und kommt zu dem Schluss, dass in Deutschland wieder mehr Schulden aufgenommen wurden, die Zahlungsmoral aber für über 90 Prozent der Schuldner durchgehend positiv ist. (mehr …)

Reform der Privatinsolvenz 2014

Am 17. Mai 2013 wurde im Bundestag die Neuregelung für Privatinsolvenzverfahren ab 1. Juli 2014 verabschiedet. Das „Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Stärkung der Gläubigerrechte” (Bundesrat Drucksache 380/13 vom 17.05.2013) soll die zweite Stufe der Insolvenzrechtsreform darstellen. Die Reform bietet für Schuldner, abhängig vom jeweiligem Fall, Vor- oder Nachteile. Es kann also sein, dass eine Privatinsolvenz schon vor Inkrafttreten der Reform am 1. Juli 2014 sinnvoll ist. (mehr …)

Insolvenzzahlen 2014 und die bevorstehenden Änderungen des Insolvenzgesetzes

Rund 100.000 Betroffene in Deutschland melden pro Jahr eine Privatinsolvenz an. Die ersten bekannt gewordenen Zahlen der Statistik für Januar 2014 sind erfreulich. Ein Rückgang zum Vorjahr ist zu verzeichnen. Im Januar 2014 wurden 8.048 Verbraucherinsolvenzverfahren eröffnet. Im Vorjahr waren es noch 8.831 und im Januar 2012 sogar noch 8.596. (mehr …)

Schulden machen Angst – Angst macht Krank

Wenn die Seele leidet

Ein ständig überzogenes Konto, fällige Rechnungen, die Angst vorm Briefkasten, unbekannte Telefonnummern auf dem Display des Telefons – all das kann krank machen. Eine Studie der Universität Mainz ergab, dass acht von zehn überschuldeten Personen krank sind. Angstzustände, Depressionen oder Psychosen erleiden mehr als 40 Prozent der Betroffenen. Rund 39 Prozent klagen über Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule. Männern machen diese Leiden weniger zu schaffen als den befragten Frauen. Müdigkeit und verminderter Antrieb sind genauso ein Symptom wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen. Hingegen sind überschuldete Männer eher von Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen betroffen. (mehr …)

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